Sonntag, 12. Februar 2012, 20:30

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  • paid Als die ersten Bomben fielen

    Teil 2 - Deutschlands zweitgrößte Stadt geriet achteinhalb Monate nach Kriegsbeginn ins Visier der gegnerischen Bomberpiloten - die ersten Bomben fielen auf Hamburg. Anfangs kaum mehr als schmerzhafte Nadelstiche und noch eine Sensation für viele Menschen. Doch bald war klar, dass die Spreng- und Brandbomben aus den Bombenschächten britischer Lancaster-Maschinen auch die Zivilbevölkerung zum Ziel haben würden. Drei Jahre später planten britische Militärs die großen Vernichtungsangriffe.

  • paid Neuartige Bomben gegen Hamburg

    Teil 3 - Während sich die alliierten Bombenstrategen immer ausgefeiltere Angriffspläne ausdenken, wird für die Menschen in Hamburg die Hölle zum Alltag: Luftalarm - ab in den Bunker. Danach werden die Treffer besichtigt. Die Bomben verändern die Stadt, anfangs nur punktuell, dann immer spürbarer. Fotografieren ist streng verboten. Dennoch werden die Schäden auf Fotos festgehalten - dienstlich und privat. Die Fotos auf dieser Seite stellte uns ein Abendblatt-Leser zur Verfügung - sie wurden nie zuvor gedruckt.

  • paid "Die Moral des Volkes brechen"

    Teil 5 - Hamburg ist inzwischen auf das Schlimmste vorbereitet: eine halbe Million Menschen kann in Schutzräume fliehen, für 600 000 Menschen ist die Evakuierung aufs Land vorbereitet. In den Planungsstäben der Alliierten wird derweil an Konzepten für gewaltige Großbombardements gearbeitet, die nicht nur die materiellen Ressourcen von Deutschlands Kriegsindustrie treffen sollen, sondern die direkt auf die Zivilbevölkerung zielen. Für die Hamburger heißt das: Der Schrecken des Bombenkriegs wird noch intensiver.

  • paid Tote, überall Tote

    Teil 6 - In der Nacht zum 25. Juli 1943 beginnt eine Angriffsserie auf Hamburg, die nur ein Ziel hat: die Stadt zu vernichten und die Menschen zu demoralisieren. Die Hamburger erleben in diesen Nächten entsetzliche und grausame Szenen inmitten einer infernalischen Zerstörungskraft, die alles übersteigt, was sie bisher im Krieg durchleiden mussten.

  • paid Der schrecklichste Tag

    Teil 8 - Die Feuersturm-Nächte vom Juli 1943 übertrafen alles, was die Menschen bisher an Gefahren und Grauenhaftem erlebt hatten. Eine Million Menschen verließen die an den Rand des Untergangs gebombte Stadt. Wer überlebt hatte, versuchte, mit den Resten seiner Habe und seiner Familie aufs Land zu flüchten. Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge wurden zu der entsetzlichen Aufgabe herangezogen, Zehntausende von Leichen zu bergen und sie zum Ohlsdorfer Friedhof zu bringen, um sie in Massengräbern zu begraben.

  • paid Von 27 440 Menschen bleiben 66

    Teil 9 - Am Morgen nach den Angriffen rollt ein unglaublicher Flüchtlingsstrom aus der schwer getroffenen Stadt: Fast eine Millionen Menschen verlassen die rauchenden Trümmergebiete und versuchen, sich außerhalb der Stadtgrenzen in Sicherheit zu bringen. Den Behörden, die versuchen, das Ausmaß der Schäden zu erfassen, wird rasch klar: Hamburg wird nie mehr sein, wie es einmal war. Trotzdem geschah nach dem Krieg das Wunder des Wiederaufbaus.

  • paid Am Ende bleibt die Frage: Warum?

    Letzter Teil - Für viele Menschen, die die Angriffe der "Operation Gomorrha" überlebt und die Flucht aus der brennenden Stadt überstanden haben, steht die Trauer um Angehörige im Mittelpunkt. Viele Familien haben alles verloren, was ihnen gehörte. Wer sich wieder gefunden hat, muss erst einmal Platz zum Leben schaffen. Das heißt: Wege durch die Trümmer schlagen, Lebensmittel besorgen, die übrig gebliebenen Wohnungen reparieren und zusammenrücken. Wer das Inferno erlebt hat, zweifelt nicht mehr am Ausgang des Krieges.