Die Hammaburg stand nicht auf dem Domplatz. Den Beweis dafür wollen jetzt Wissenschaftler des Helms-Museums in Harburg gefunden haben. Und der Beweis dafür ist, dass sie nach Ausgrabungen und Untersuchung aller Proben nichts gefunden haben, was auf den historischen Ursprung Hamburgs hinweist. "Das Alter von Holzresten kann man erkennen. Und die Tests haben ergeben, dass die Holzproben nicht aus der Zeit der Hammaburg stammen", sagt Beate Trede, Sprecherin des Museums.
Die Hammaburg wurde im Jahr 845 von den Wikingern zerstört, so viel besagen die Quellen, und 817 gebaut. Und die am Domplatz zwischen Speersort und Alter Fischmarkt gefundenen Holzreste, die nach der C-14-Radio-Carbon-Methode getestet wurden, waren meist jünger und stammen somit nicht von der Hammaburg. Die Forscher gehen aber immer noch davon aus, dass die Hammaburg zumindest in der unmittelbaren Nähe des Domplatzes stand.
Bei den Grabungen wurde zwischen Mitte 2005 und Ende 2006 eine Fläche von 3500 Quadratmetern erschlossen. Dabei legten die Archäologen das Profil eines großen, zu einem Ringwall gehörenden Wallkörpers frei. Zunächst hatten einige vermutet, dass es sich dabei um Reste der Hammaburg handeln könnte.











