Kommentar: Gefahr von Gewalt bei der WM

Höchste Sensibilität ist gefragt, wenn es um die Fußball-WM 2006 geht, nicht nur auf dem Platz sondern, vor allem auch rundherum. Gewalt darf bei diesem Fest, bei dem "die Welt zu Gast bei Freunden" sein soll, keinen Raum erhalten. Wenn nun ausgerechnet ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma auf seiner (privaten) Internet-Seite T-Shirts mit dem Aufdruck "Gewaltbereit - WM 2006 Mayhem" (dt. Chaos) anbietet, tun alle Beteiligten gut daran, diesen Spuk so schnell wie möglich zu unterbinden. Wenn der Sicherheitsmann auch noch bei einer Firma arbeitet, die bei der WM eingesetzt wird und für die Sicherheit in den Hamburger S-Bahnen (mit)verantwortlich ist, gilt um so größere Sorgfaltspflicht. Die Beteiligten haben reagiert, zum Glück. Doch dieser Fall aus Hamburg zeigt, wie schwer es ist, Sicherheit zu schaffen.

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Daß man hier nun offenbar den Bock direkt zum Gärtner gemacht hat, erscheint auf den ersten Blick regelrecht amüsant. Stellt man sich aber vor, in Hamburg würden bei der WM tatsächlich Sicherheitskräfte echte Gewaltbereitschaft zeigen, bleibt das Lachen im Halse stecken.