Kommentar
Der Protest gegen den Umbau des Wasserturms im Schanzenpark - er drohte weitgehend ungehört zu verhallen. Nun, da das dort geplante Mövenpick-Hotel entsteht, machen Gegner noch mal mobil. Heute demonstrieren sie, unter anderem in der City. Das ist ihr gutes Recht. Gestern verübten einzelne Projektgegner Anschläge: Sie warfen Farbbeutel auf ein Privathaus und das Bezirksamt Eimsbüttel und zündeten den Carport eines Luxushotels in Lemsahl an, das rein gar nichts mit dem Schanzenprojekt zu tun hat. Daß diese Aktionen ganz und gar nicht Rechtens sind, versteht sich von selbst. Nach diesen Vorfällen lastet aber ein besonderer Druck auf den Anmeldern der heutigen Demo und denen, die friedlich protestieren wollen: Gelingt es ihnen nicht, die Gewaltbereiten in ihren Reihen im Zaum zu halten, haben sie nicht nur den Kampf gegen das Bauprojekt verloren, sondern auch die Unterstützung in der Öffentlichkeit, für die sie ja eigentlich werben wollen.











