27.06.02

Bußgeld für Caberta

Von Ernst-Gerhardt Scholz

Das seit September 2000 laufende Verfahren gegen Scientology-Jägerin Ursula Caberta wegen Bestechlichkeit und Vorteilsnahme hat ein vorläufiges Ende gefunden. Wegen Vorteilsnahme verhängte das Amtsgericht Hamburg gegen sie ein Bußgeld in Höhe von 7500 Euro, zahlbar in Monatsraten von 1250 Euro. Angezeigt worden war Caberta von der Scientology-Organisation. Grund: Sie hatte von dem US-Geschäftsmann Bob Minton 75 000 Dollar erhalten. Sie selbst bezeichnete die Summe als privates Darlehen. Für die Scientologen war es jedoch Bestechung und Vorteilsnahme, weil Caberta mit Minton dienstlich zu tun hatte und ihm gegenüber nicht mehr unbefangen sein konnte. Dem Bußgeldbescheid vorausgegangen ist offenbar eine Vereinbarung zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung. Nach Informationen des Abendblatts hatte der Staatsanwalt ursprünglich einen Strafbefehl beantragt, wollte sich aber auch einer Geldbuße nicht verschließen. In diesem Falle würde Caberta als nicht vorbestraft gelten. Juristisch gesehen wurde das Strafverfahren "vorläufig eingestellt". Gerichtssprecherin Sabine Anette Westphalen: "Wenn Frau Caberta das Bußgeld akzeptiert, wird das Verfahren endgültig eingestellt."

scho
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