Zwischenruf
Mit Protestplakaten in den Fenstern, Trillerpfeifen und "Haut ab!"-Rufen haben sich die Bürger von Barmbek und Winterhude auf ihre Weise gegen den Neonazi-Aufmarsch durch ihre Stadtteile gewehrt. Die rechtlichen Mittel waren ausgeschöpft: Die Gegner der Rechtsextremisten waren bis vor das Bundesverfassungsgericht gezogen, um die Neonazi-Demonstration zu verhindern - aber unterlegen. Die Anwohner hätten sich aus Angst vor Gewalt in ihren Wohnungen verkriechen können. Stattdessen sind sie mutig vor ihre Haustüren gegangen. Damit haben sie nicht nur ein Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt - sondern auch ein deutliches Zeichen für den demokratischen Protest.











