Harte Kritik am Verhalten der Polizei kommt von der GAL-Fraktionschefin Christa Goetsch. Sie habe die Wehrmachtsausstellung am Sonnabend besuchen wollen, sei aber zunächst nicht durchgelassen worden. Erst mit Hilfe ihres Abgeordnetenausweises sei ihr der Zutritt schließlich gestattet worden.
Laut Christa Goetsch seien auch zahlreiche andere Besucher abgewiesen worden, auch mit Eintrittskarten. Am Bahnhof Borgweg sei der angekündigte Shuttle-Bus ab mittags nicht mehr gefahren.
Dazu Polizeisprecher Reinhard Fallak: "Leider haben auch potenzielle Gewalttäter versucht, in das abgesperrte Gebiet einzudringen. Deshalb wurde sorgfältig kontroliliert. Dabei war leider nicht auszuschließen, dass Bürger, bei denen nicht eindeutig klar war, dass sie nur die Ausstellung besuchen wollten, nicht durchkamen."
Der Shuttle-Betrieb sei eingestellt worden, nachdem Demonstranten den Bus besetzt hätten.
Insgesamt waren rund 500 Besucher am Sonnabend zu der Ausstellung auf Kampnagel gekommen. (schmoo/kj)











