Dossier
Der Fall Bülent Ciftlik
Bülent Ciftlik galt als Hoffnungsträger der Hamburger SPD - bis ihm der Verdacht der Vermittlung einer Scheinehe zum Verhängnis wurde.
Aus der SPD-Fraktion ausgeschlossen: Bülent Ciftlik.
Foto: dpa
Freitag, 25. Mai 2012, 03:54
Bülent Ciftlik galt als Hoffnungsträger der Hamburger SPD - bis ihm der Verdacht der Vermittlung einer Scheinehe zum Verhängnis wurde.
Aus der SPD-Fraktion ausgeschlossen: Bülent Ciftlik.
Foto: dpa
Am Montag wird der frühere SPD-Abgeordnete Bülent Ciftlik aus der U-Haft entlassen - muss aber bestimmt Aufgaben einhalten.
Die 40-seitige Anklage umfasse insgesamt elf Punkte, sagte Oberstaatsanwalt Wilhelm Möllers. Das Verfahren soll Mitte des Jahres beginnen.
Ex-SPD-Sprecher Bülent Ciftlik muss im Gefängnis auf seinen Prozess warten. Dienstagabend vollstreckte die Staatsanwaltschaft den Haftbefehl.
Das Berufungsverfahren im Scheinehe-Prozess gegen Bülent Ciftlik wird verschoben. Der ehemalige SPD-Politiker ist nicht verhandlungsfähig.
Ausscheidender Bürgerschaftsabgeordneter Bülent Ciftlik soll ehemaligen Parteifreund geschlagen haben. Ermittlungen eingeleitet.
Ein 23-Jähriger hat den ehemaligen SPD-Politiker angezeigt. Die Schlägerei soll sich in Bülent Ciftliks Büro in Ottensen abgespielt haben.
Der Wagen des Ex-SPD-Politikers Bülent Ciftlik ging am Morgen in Bahrenfeld in Flammen auf. Insgesamt brannten letzte Nacht vier Autos.
Der 38-jährige Bülent Ciftlik, einstiger Hoffnungsträger der SPD, soll Wahlhelfer im Bezirk Altona zur Urkundenfälschung angestiftet haben.
Der ehemalige SPD-Politiker Bülent Ciftlik steht im Verdacht im Hamburger Wahlkampf 2008 Briefwahlanträge gefälscht zu haben.
Der Ex-Parteisprecher will den Parteiausschluss nicht akzeptieren. Er war wegen Vermittlung einer Scheinehe verurteilt werden.
Der einstige Sprecher der Hamburger SPD hat seine Hochzeit gefeiert. Wegen der Vermittlung einer Schein-Ehe war Ciftlik verurteilt worden.
Konsequenz aus dem Scheinehe-Urteil: Kommission sieht Verstöße gegen "die innerparteiliche Solidarität und die Ordnung der Partei."
Der Landesvorstand der SPD Hamburg hat beschlossen, den Ausschluss von Bülent Ciftlik aus der Partei zu beantragen.
Bülent Ciftlik ist seinem Rauswurf zuvor gekommen und hat die Bürgerschaftsfraktion freiwillig verlassen - will aber in der SPD bleiben.
Bülent Ciftlik verlässt die Bürgerschaftsfraktion der SPD, will aber sein Mandat behalten. Er hatte sich mit Michael Neumann getroffen.
Das ist das Ergebnis eines längeren Gesprächs, zu dem sich Ciftlik am späten Mittwochabend mit SPD-Fraktionschef Michael Neumann getroffen hatte.
Der wegen Anstiftung zu einer Scheinehe verurteilte Abgeordnete Bülent Ciftlik kann dem Rauswurf noch durch seinen Austritt zuvorkommen.
Partei und Fraktion verlangen von dem Ex-Hoffnungsträger, dass er sie verlässt. Nach Abendblatt-Informationen will er sich heute festlegen.
Nach Überzeugung der Anklage hat er seine Ex-Freundin überredet, einen Bekannten zu heiraten, damit dieser eine Aufenthaltserlaubnis erhält.
Ein "fairer Prozess" gegen den Ex-SPD-Sprecher Bülent Ciftlik sei nicht möglich. Anwälte erheben schwere Vorwürfe gegen den Staatsanwalt.
Der Scheinehe-Prozess um Bülent Ciftlik wird immer verworrener. Während der Verhandlungspause bricht Zeugin Nuran A. zusammen.
Der Rechtsanwalt von Nicole D. hatte nach der Vernehmung der Zeugin von einer offensichtlichen Falschaussage gesprochen.
Der Prozess gegen den wegen Vermittlung einer Scheinehe angeklagten SPD-Abgeordneten wird mit ersten Vernehmungen von Zeugen fortgesetzt.
Bülent Ciftlik (SPD) weist den Scheinehe-Vorwurf zurück. Aussagen vor Gericht belasten ihn. Auch Metin Hakverdi muss jetzt Mandat ruhen lassen.
In der Scheinehe-Affäre wird jetzt auch gegen den SPD-Abgeordneten Metin Hakverdi ermittelt. Die Parteiführung fordert Aufklärung.
Die Ex-Partnerin des SPD-Politikers legte vor Gericht ein Geständnis ab. Auch der Abgeordnete Metin Hakverdi gerät ins Visier der Ermittler.
Parallel legt die Ex-Partnerin des SPD-Abgeordneten Ciftlik vor Gericht ein Geständnis ab und bringt den Politiker in Bedrängnis.
Bülent Ciftlik muss sich wegen angeblicher Scheinehe-Beratung vor Gericht verantworten. Metin Hakverdi dementiert eine Beteiligung.
Der SPD-Abgeordnete und Rechtsanwalt Metin Hakverdi soll Nicole D., die gemeinsam mit Ciftlik angeklagt ist, beraten haben.
Ciftlik steht wegen der Anstiftung einer Scheinehe vor Gericht. Dem Abgeordneten droht jetzt sogar ein Parteiordnungsverfahren.
Im Amtsgericht St. Georg wurde nur kurz den 37-jährigen ehemaligen Parteisprecher der SPD verhandelt. Der Prozess ist vertagt.
Der umstrittene Politiker hatte behauptet, dass die Ermittler bei der Hausdurchsuchung am 11. März Stimmzettel mitgenommen haben.
Der umstrittene Politiker hat dafür gesorgt, dass die Vorstandswahlen seines Heimatdistrikts wahrscheinlich wiederholt werden.
Die Bürgerschaftsfraktion der SPD hat den vorläufigen Verzicht ihres Abgeordneten bestätigt. Dies sei jedoch kein Schuldeingeständnis Ciftliks.
Die einen sind von der Unschuld Ciftliks überzeugt, andere messen dem Vorwurf der Staatsanwaltschaft großes Gewicht bei.
Der SPD-Abgeordnete soll seine frühere Freundin zu einer Scheinehe überredet und 3000 Euro bekommen haben.
Freundin hat laut Staatsanwaltschaft die fingierte Heirat gestanden. Justiz wertete E-Mail-Verkehr aus.
Grund ist der Verdacht auf Anstiftung einer Scheinehe. Ciftlik ist wegen der Ermittlungen von seiner Partei bereits beurlaubt worden.
Der 37-Jährige war im Mai vom damaligen SPD-Chef Ingo Egloff beurlaubt worden, weil die Staatsanwaltschaft gegen Ciftlik ermittelt.
Anwalt reicht nach offensichtlicher Fälschung von LKA-Schreiben Strafanzeige ein. Es geht um drei Aktenvermerke.
Der Kreisvorstand hatte im AWO-Büro in Altona-Nord zur Sitzung gebeten. Es ging um die Ermittlungen wegen des Verdachts der Vermittlung einer Scheinehe und erneut um den Untersuchungsbericht zum Stimmzettelklau.
Der Parteivorstand beurlaubt den 37-Jährigen. Der bestreitet alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe.
Die SPD-Landesorganisation Hamburg hat ihren Pressesprecher Bülent Ciftlik beurlaubt. Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft, wonach Ciftlik verdächtigt wird, eine Scheinehe zwischen einer Deutschen und einem Türken vermittelt zu haben.
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