Schulsenatorin Christa Goetsch (GAL) begrüßte die rund 150 Schüler der neuen Katharinenschule zum Start in das neue Schuljahr.

Die erste Schule in der HafenCity ist am Donnerstag eröffnet worden.

Die erste Schule in der HafenCity ist am Donnerstag eröffnet worden.
Foto: HafenCity

Hamburg. In der Hamburger HafenCity ist die erste Schule eröffnet worden. Schulsenatorin Christa Goetsch (GAL) begrüßte die rund 150 Schüler der Katharinenschule zum Start ins neue Schuljahr. Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit war das Haus bereits im März 2009 fertiggestellt worden. Die Baukosten betragen 17,4 Millionen Euro. Im gleichen Gebäude ist auch eine evangelische Kindertagesstätte (Kita) untergebracht, die Bürgermeister Ole von Beust (CDU) bereits Anfang Juli eröffnet hatte.

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Durch die Vereinigung von Grundschule und Kita unter einem Dach können die Kinder verlässlich betreut werden, auch in den Schulferien. Zudem versteht sich die Schule auch als Begegnungsort und soll zum sozialen Knotenpunkt des Quartiers werden: „Die HafenCity ist ein neuer Stadtteil, in dem immer mehr Menschen leben und arbeiten“, sagte Senatorin Goetsch. Mit der neuen Ganztagsschule und der Kita direkt vor Ort könnten sie Familie und Beruf besser vereinbaren.

Auch architektonisch ist das Gebäude eine Besonderheit: Der Pausenhof befindet sich auf dem Dach. Er ist mit einer berankten Umwehrung ausgelegt und verfügt über ein Schutzdach, das eine Nutzung auch bei Regen und starker Sonneneinstrahlung erlaubt. Goetsch: „Die Kinder können sich auf einem sicher abgegrenzten Raum frei bewegen. Und für die Nachbarn ist die Geräuschentwicklung geringer.“

Der fünfstöckige Bau enthält im Erdgeschoss eine Pausenmehrzweckhalle, Cafeteria, Küche und zwei Unterrichtsräume. In den Obergeschossen sind weitere Klassen- und Lehrerzimmer sowie die Turnhalle untergebracht. Es gibt eine Bibliothek und freie Spiel- und Lernzonen. Innen gelegene Räume erhalten eine natürliche Belichtung und Belüftung durch einen offenen zentralen Lichthof. Für das Brauchwasser der Schule wird Regenwasser mitgenutzt, in das Stromnetz wird Solarenenergie von Sonnenkollektoren eingespeist. (epd)