Wetter Frost im Norden hält an – Gefahr der Eis-Einbrüche steigt

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Tagsüber gebe es in den kommenden vier bis fünf Tagen meist leichten Frost, nachts mäßigen Frost von bis zu minus zehn Grad.

Hamburg. Klirrende Kälte, zugefrorene Seen und glatte Straßen: Der Frost in Norddeutschland hält auch in den kommenden Tagen an. "Ich sehe keine Milderung", sagt Markus Eifried, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Hamburg, am Sonntag. Tagsüber gebe es in den kommenden vier bis fünf Tagen meist leichten Frost, nachts mäßigen Frost von bis zu minus zehn Grad. "Das gilt eigentlich für alle Regionen in Norddeutschland. Nur direkt an der See kann es auch Plusgerade geben", erklärte Eifried. Grund dafür sei das Wasser der Nord- und Ostsee, das noch wärmer sei.

"Die Chance, dass kleinere Gewässer zufrieren, steigt", sagte Eifried. Bis dahin steigt aber auch die Gefahr der Einbrüche in Eisflächen. Sie seien noch nicht genügend zugefroren, und das Betreten ist gefährlich, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr. Bis Sonntagmittag hatte es aber noch keine Rettungseinsätze der Feuerwehr oder Polizei in Hamburg gegeben.