09.01.13

Kampfmittelräumdienst

Transportunfähige Panzergranate in Lemsahl gesprengt

Passant entdeckte das 50 Zentimeter lange Geschoss in Lemsahl-Mellingstedt. Transport nicht möglich. Sprengmeister ließ Granate explodieren.

Foto: Michael Arning
Einsatzfahrzeug des Kampfmittelräumdienstes
Einsatzfahrzeug des Kampfmittelräumdienstes

Hamburg. Einsatz für den Kampfmittelräumdienst der Hamburger Feuerwehr: Am Dienstagnachmittag musste eine Panzersprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt werden. Laut Feuerwehr habe das 50 Zentimeter lange Geschoss aus dem Stadtteil Lemsahl-Mellingstedt nicht transportiert werden können. Deswegen habe der Sprengmeister die Granate in einem Graben, an dem keine Häuser standen, explodieren lassen. Dabei sei ein anderthalb Meter großer Krater entstanden.

Der Feuerwehrsprecher lobte den Passanten, der den Rettern von der Granate berichtet hatte. Munition solle nie selbst geborgen werden. "Wählen Sie bei solchen Funden immer die 112", riet der Sprecher.

(dpa)
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