Mysteriöser Todesfall Schüsse in Silvesternacht: Ein Selbstmord aus Versehen?

Foto: Andr Zand-Vakili

An Silvester starb ein Familienvater in Harburg auf mysteriöse Weise. Ein Angehöriger soll die Tatwaffe vergraben haben.

Hamburg. Nach dem mysteriösen Todesfall in der Silvesternacht hat die Hamburger Polizei in Harburg eine vergrabene Pistole gefunden. Zeugen hatten Hinweise auf den Verbleib der Waffe gegeben, mit der kurz nach Mitternacht auf der Straße ein 32-Jähriger erschossen worden war. Ein Verwandter gestand, die Pistole dort in Panik vergraben zu haben. Die Mordkommission prüft seine Aussage nun.

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, sagte der Angehörige des getöteten Mannes aus, der Schuss habe sich versehentlich gelöst, als der 32-Jährige mit der Pistole herumhantiert habe.

Minuten vor seinem Tod hatte der Mann um Mitternacht mit Freunden und Bekannten noch ein Silvesterfeuerwerk gezündet. Dem Zeugen zufolge schoss er dabei auch mit der Pistole in die Luft. Dann brach er zusammen und starb. Bei der Obduktion stellten Rechtsmediziner eine Schusswunde im Bauch fest. Die Mordkommission will nun prüfen, ob die Aussagen des Angehörigen stimmen.