Dossier
Telemichel: Die unendliche Geschichte
Der Heinrich-Hertz-Turm, Hamburgs Fernsehturm an der Messe, wartet seit Jahren darauf, dass er wieder für die Öffentlichkeit geöffnet wird.
Foto: dpa/DPA
Mittwoch, 23. Mai 2012, 11:13
Der Heinrich-Hertz-Turm, Hamburgs Fernsehturm an der Messe, wartet seit Jahren darauf, dass er wieder für die Öffentlichkeit geöffnet wird.
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CDU, die Grünen und SPD erhöhen Druck auf auf die Telekom. Millionen Gäste könnten kommen. Telemichel seit mehr als elf Jahren geschlossen.
Hamburgs größtes Ärgernis: Fernsehturm steht seit 4125 Tagen leer. Unternehmer wollte Aussichtsplattform und Restaurant wieder eröffnen.
Das Unternehmen Noel Bidermann wolle zehn Millionen Euro in die Sanierung stecken. Im Gegenzug solle der Turm umbenannt werden.
Seit zehn Jahren ist der Heinrich-Hertz-Turm geschlossen. Jetzt soll aus dem Telemichel nach Plänen aus Dänemark ein Hotel werden.
Investor aus Kanada will sich an der Sanierung des Hamburger Fernsehturms beteiligen. Doch die Telekom lehnt das Geschäft vorerst ab.
Der Hamburger Fernsehturm ist nur ein Symptom. Hier fehlt ein Band der Lebendigkeit
Turmbesteigung oder Bunkerdach: Acht Aussichtspunkte bieten einen ganz neuen Blick von oben auf die Stadt. Nur Fliegen ist schöner.
Tourismus-Chef: "Von einer Neueröffnung der Gastronomie und der Aussichtsplattform würde die Hansestadt sicherlich profitieren."
Investor muss zehn Millionen Euro in die Renovierung stecken. Sponsor soll Namensrechte am "Telemichel" kaufen können.
Der Funkturm steht nach Medienberichten kurz davor, verkauft zu werden. Angebote liegen angeblich bereits vor in Höhe von zwei Milliarden Euro.
Hamburger müssen auf einmalige Ausblicke verzichten. Politiker versprachen mehrfach Abhilfe - ohne Erfolg. Geht ein Stück Hamburg für immer verloren?
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