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Dossier

Elbphilharmonie: Leuchtturmprojekt und Sorgenkind

Seit der Grundsteinlegung im April 2007 wuchs nicht nur das Prestigeobjekt im Hamburger Hafen in die Höhe. Auch die Kosten stiegen seitdem immens.

Eitel Sonnenschein über der Elbphilharmonie. Die Kassenlage für den Prestigebau sieht nicht ganz so heiter aus.
Foto: Marcelo Hernandez

Hamburg. Sie sollte das neue Prestigeobjekt der Hansestadt werden. Doch der Ärger blieb nicht lange aus. Schon vor Baubeginn deuteten sich deutliche Kostensteigerungen an. Nicht nur für die Investoren ein Desaster. Auch die Stadt, und damit der Steuerzahler, wurden zur Kasse gebeten. Der Eröffnungstermin verschob sich in den letzten Monaten immer weiter in die Zukunft. Immerhin konnten Bauherren und Auftraggeber bereits das Richtfest feiern.

Momentan scheint jedoch völlig unklar, wann das erste Konzert in dem Prestigeobjekt stattfinden könnte. Sogar ein Baustopp wurde letzlich erwogen, als es um nicht zu reinigende Fenster in den oberen Stockwerken ging. Jetzt könnte das ganze Projekt wegen der horrenden Kosten schlussendlich doch noch vor Gericht enden.

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