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6,4 Millionen Mitglieder - der grösste Sportverband der Welt

Der Deutsche Fußball-Bund wurde im Januar dieses Jahres 104 Jahre alt. Die Gründung fand am 28. Januar 1900 in der Leipziger Gaststätte "Mariengarten" statt, Vertreter von 86 Vereinen waren dabei. Heute ist der DFB mit 6,4 Millionen Mitgliedern der größte Sportverband der Welt. Der erste Präsident war Professor Ferdinand Hueppe, der vier Jahre an der Spitze des Verbandes stand. Gottfried Hinze (1905-1925) und Felix Linnemann (1925-1945) waren die beiden Männer mit den längsten Präsidentschaften.

Der DFB setzt sich aus den fünf Regionalverbänden Nord, West, Süd, Südwest und Nordost zusammen. Die Regionalverbände setzen sich wiederum aus 21 Landesverbänden (mit Bezirken und Kreisen) zusammen. Der DFB-Präsident wird vom DFB-Bundestag gewählt, in dem 254 Vertreter der Landesverbände sitzen. Der größte Landesverband ist Bayern mit 1,4 Millionen Mitgliedern (Hamburg: 64 500).

Ende 2003 gab es 26 239 Vereine im DFB, es spielten insgesamt 168 246 Mannschaften um Punkte. Jugendliche im Alter bis 14 Jahren gibt es 1,35 Millionen, Mädchen (bis 16 Jahre) 220 000. Diese Zahlen steigen stetig. Im Jahre 2003 beispielsweise traten 18 453 Jugendliche in die Fußball-Clubs ein, und im Vergleich zum Vorjahr gab es 4216 mehr Frauen und Mädchen in den Vereinen.

Ende 2000 wurde der Ligaverband gegründet, der die Verantwortung für die Lizenzligen (Profi-Fußball) übernahm, seit Juli 2001 wird das operative Geschäft von der Deutschen Fußball-Liga geführt, deren Präsident der ehemalige HSV-Vorsitzende Werner Hackmann (57) ist. (ma)

 

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